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Westfälische Rundschau vom 24.01.2005

Satter Sound und südamerikanisches Lebensgefühl Lüdenscheid. (bn) Treibende Rhythmen, satter Gitarrensound und lateinamerikanisches Lebensgefühl - das sind die Zutaten, aus denen "Los Santanos" großartige Rockkonzerte zaubern. Ausschließlich den Stücken des Latin-Rock-Großmeisters Carlos Santana verschrieben, heizte die Cover-Band aus Dresden am Samstag in der Alten Druckerei ordentlich ein - ganze vier Stunden lang.

Dabei stimmte das gesamte Band-Konzept. Allen voran Gitarrist Marcus Hetzel bestach mit seinem virtuosen Spiel. Jedes Stück lud er mit erstklassigen Soli auf - stets gezaubert mit jenem wohlig-warmen Gitarren-Sound, den Carlos Santana einst berühmt gemacht hat.

Erstklassig auch die Percussionisten der Band: Miguel Panzos an den Kongas und Luis Algaranas an den Timbales brachten den nötigen südamerikanischen Flair auf die Bühne.

Unvergleichliches Temperament
Schlagwerker Dirk Hessel, Bassmann Thorsten Wiegel und Keyboarder Thomas Ulrich erledigten den Rest, wobei auch Mario Garica aus Peru mit unvergleichlichem Temprament für kraftvollen Gesang sorgte. So spielten sich "Los Santanos" im Laufe des Abends durch die nunmehr 37-jährige Discographie-Geschichte Santanas - nicht selten gespickt mit eigenen Ideen und Interpretationen.

So rundeten oft Minutenlange Percussionsoli und Sessioneinlagen der Musiker das glanzvolle Konzert ab.




Nordwest Zeitung vom 30.05.2005

Mit „Los Santanos“ geht es auf nach Lateinamerika
Siebenköpfige Multi-Kulti Band begeistert Publikum im „Briefkasten“
Von Björn Buske
Cloppenburg - Kuhglocken und Kongas erobern den „Briefkasten“.
Zu Ehren des großen mexikanischen Gitarrengottes Carlos Santana machte die Band „Los Santanos“ am Sonnabend in Cloppenburg halt. Zu siebt drängten sich neben Gitarrist Marcus Hetzel und Sänger Norbert Munser noch ein Keyboarder, ein Bassist sowie die dreiköpfige Rhythmus und Percussiongruppe, das Herzstück der Band, auf die kleine Bühne. Jack Panzo aus Angola an den Kongas, Luis Algaranaz aus Bolivien und Dirk Hessel aus Dresden standen nicht etwa im Schatten des Meisters an der Gitarre, sondern spielten sich mit solider Rhythmusarbeit und spektakulären Soli in den Vordergrund.

Vom vorantreibenden „Oyo Como Va“ über das französisch angehauchte „Europa“ mit Akkordeoneinsatz bis zum legendären „Black Magic Woman“ und den Charterfolgen des letzten Albums „Supernatural“ powerte die Multi-Kulti-Truppe lateinamerikanische Rhythmen und herzzerreißende Gitarrensoli durch die Boxen.

Den Platz auf und vor der Bühne nutzten nicht nur Sänger Munser, sondern auch einige heißblütige Cloppenburger zum Tanzen und Hüftwackeln. Und das, obwohl die Band mit sieben Mitgliedern für Santana-Verhältnisse unterbesetzt war. Die legendäre Band bestand während ihrer Hochzeit rund um das „Woodstock-Festival“ zeitweise auf bis zu zwei Dutzend Musikern.

Nach etwas mehr als zwei Stunden schweißtreibendem Programm folgten drei Zugaben, darunter auch das Eröffnungsstück „Oyo Como Va“. Dann verabschiedete sich die Band vom nicht großen, aber dafür restlos begeisterten Publikum.




Weitere Konzertberichte

Torgauer Zeitung vom 04.04.06.
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